Reaktortechnologie
Mit der Entwicklung eines Konvektionsreaktors (Europäisches Patent No. 09154581.4) wurden neue Maßstäbe in der Freilandkultivierung von Mikroalgen gesetzt, da erstmals das volle Sonnenlicht ausgenutzt werden kann.

Die Vorteile des Konvektionsreaktors sind:
- hohe Zelldichten von bis zu 20 gTS/L
- hohe Produktion von bis zu 100 g TS/m2/d
- optimale Lichtnutzung (auch von PAR Strahlungsintensitäten > 2000 µmol/m2/sec)
- geringer Energieeinsatz

Die Anwendungsgebiete für den Konvektionsreaktor sind:
- Produktion energiereicher Biomasse
- Produktion von Biochemikalien
- CO2 Vermeidungstechnologie
(Leistungsbeschreibung).


Kultivierungstechnik
An der Pilotanlage in Hamburg Reitbrook wurden die Anlagentechnik und Verfahren entwickelt, mit denen auch im Winter Algen effektiv kultiviert werden können.

Die Innovation in der Anlagentechnik betrifft:

- Nutzung der Abwärme aus einem Blockheizkraftwerk
- effizienter Lichteintrag durch ein Solar-Tracking System
- Automatisierung der Prozess- und Anlagenführung

Die Fortschritte in der Kultivierungstechnik erlaubt
- ganzjährige Produktion
- Produktion in Nordeuropa oder Hochländern


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Energetische Verwertung
Im Rahmen des TERM Projektes wurden von J. Heerenklage und I. Körner, TU-HH (Umwelttechnik und Energiewirtschaft, Gruppe Biokonversion und Emissionsminderung) Methoden entwickelt, mit denen Mikroalgen in Biogasanlagen mit einer Effizienz von 85% in Biogas umgesetzt werden können.

Mit einer Produktion von bis zu 850 L Biogas/kg Mikroalgen sind sie unter Einsatz der neuen Technik sogar ein besserer Energieträger als Maissilage

Die erreichten Effizienzen eröffnen erstmals Möglichkeiten der energetischen Nutzung der Algenbiomasse über
- eine direkte Kopplung mit Blockheizkraftwerken
- Methan als leicht transportierbarer Brennstoff


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